Innenstadtprozess Stadthagen

Workshop 3 - Nachhaltigkeit

11.11.2021, Café Illustre

Impuls: Torsten Anstädt & Bauer nebenan

Moderation: Gunnar Spellmeyer

 

Torsten Anstädt

  • Nachhaltige Entwicklung im digitalen Zeitalter 
  • Fokus Pflege: Beispiel Wiesbaden – effektives Netz der ambulanten Pflegedienste herstellen, um alle zu erreichen und trotzdem Wege zu sparen – Emissionen einzusparen 
  • Quartiere als Lösungsansatz (autarke Stadtviertel o.ä. in verschiedenen Bereichen des Lebens – z.B. sozial, pflegerisch, …) 
  • Begegnungsorte als Ort des Austausches, um zu strukturieren, gemeinsame Entscheidungen zu treffen und ein Gemeinschaftsgefühl im Quartier zu schaffen 
  • Technologie: Nachhaltige Versorgung von Kranken, Alten, Eingeschränkten Personen (Plattformen, Hilfe bei der Digitalisierung, …) 
  • Intersektorale Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen als Faktor für Nachhaltigkeit in einer Region 
  • Beachtung der Mittel Stadthagens! Nachhaltige Finanzierung von Projekten/Prozessen 
  • Win-win-Situationen schaffen und alle an einen runden Tisch bringen, um eine tatsächliche Nachhaltigkeit zu schaffen  

Bauer nebenan

  • Regionales, Nachhaltigkeit und Digitalisierung verknüpfen  
  • Es braucht Mittler für diesen Prozess, damit verschiedene Gruppen zusammengebracht werden können und Nachhaltigkeit einfach gemacht werden kann – es braucht Kooperationen, aber auch Ehrenamt 
  • Nachhaltigkeit visualisieren und positiv bestärken, statt Nicht-Nachhaltiges zu verbieten  
  • Nachhaltige Kreisläufe fördern  
  • Kommunikation und Gemeinschaft provozieren

Gibt es genug regionale Anbieter, die nachhaltige Lebensmittelkäufe ermöglichen? Besteht an dieser Stelle Bedarf? 

    • Regionalität v.a. durch den Wochenmarkt gefördert 
    • Viele regionale Anbieter 
    • Vernetzung der Anbieter durch den Wochenmarkt 
    • Bereits Bringdienste in der Region vertreten  
    • Auch Supermärkte bieten frische Waren regionaler Anbieter – kritisches Hinterfragen sollte bleiben: Wie sehen Lieferketten aus?  
    • Muss ein Marktbeschicker seine nicht verkauften Lebensmittel wieder mit zu sich nehmen? Oder können diese Lebensmittel zentral dort gesammelt und weiterhin verkauft werden? 
    • Können auch Großküchen/Restaurants/etc. statt bei einem Großhändler aus einem Pool an regionalen Lebensmitteln zehren? – regionales Angebot müsste publiziert werden  
    • Viele Dorfläden mit regionalen Produkten bereits vorhanden 
    • Einkäufe könnten vom Markt nach Hause transportiert werden, um das Erlebnis Marktbesuch zu wahren und Flexibilität in der Stadt zu gewährleisten

Wie nachhaltig ist ein Lieferdienst? 

      • Viele Wege – viel Emission 
      • eigene Wege zu Versorgern allerdings gespart

Spricht man über Nachhaltigkeit in einer Region, geht es früher oder später um Produkte/Dienstleistungen, etc.. Will man an diesem Punkt ansetzen, sollte man die Emotionen nicht außer Acht lassen. 

 

Beispiel Wochenmarkt: 

  • Ich kann meine Lebensmittel zwar durch einen Lieferdienst nach Hause bestellen und meinen Individualweg sparen
  • ABER: Der Wochenmarkt dient oft als “Erlebnis- und Begegnungsort” – kann also nicht durch eine Lebensmittellieferung restlos ersetzt werden

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