Innenstadtprozess Stadthagen

Workshop 2 - Mobilität

09.11.2021, Alte Polizei

Impuls: Felix Domeier (Moxie)

Moderation: Gunnar Spellmeyer

 

  • Je besser Mobilität in einer Region ist, desto mehr Wirtschaftswachstum gibt es 
  • Wir wachsen als Gesellschaft zusammen, wenn wir zusammenkommen können 
  • Mobilität schließt manchmal Menschen aus  
  • Viele Services bergen Hürden für verschiedene Menschen  
  • Nicht jeder Mensch hat Zugang zu Online-Services 
  • Mobilität fördert gesellschaftlichen Erfolg (v.a. Inklusion und eine Welt der offenen Möglichkeiten für alle Menschen) 
  • Gibt es (eine Gruppe) Menschen, die wir gar nicht sehen/wahrnehmen, weil sie durch fehlende Mobilität ausgeschlossen werden? 
  • Gedanke: Es ist schneller das Auto zu nehmen, als den ÖPNV zu nutzen 
    • Nachhaltigkeit wird evtl. vernachlässigt, um örtlich und zeitlich „punktgenau“ anzukommen 
    • „Umsteigen“ als Faktor, der den ÖPNV unattraktiv macht 
    • „Kosten“ spielen eine Rolle 
    •  ist ein PKW oder der ÖPNV günstiger?
  • Ansatz: Fahrrad als Mobilitätsmöglichkeit
    • Sportlicher Aspekt, nachhaltig, schnell und punktgenau 
    • ABER: Fahrradnetz zu wenig ausgebaut, Stellplätze 
    • E-Bikes als Verkehrsgefährdung? 
  • Hinterfragen: Qualität des ÖPNV
    • Verbesserungsbedarf besteht definitiv 
    • Aspekte: Zuverlässigkeit, Takt der Angebote, Flexibilität 
    • „Intermodalität“ – Verbindung von Mobilitätsangeboten, Individualmobilität, etc. auf einem Weg von A nach B -Anknüpfungspunkte müssen bestehen – komplexe Planung des Weges nötig 
  • Mobilität war in der Vergangenheit oft etwas, nach dem sich die Menschen richten mussten (Zeitpläne, Haltestellen, etc.) 
  • Gerade größere Gruppen müssen abwägen welches Mobilitätsangebot am sinnvollsten für sie ist (zeitlich, finanziell, platztechnisch, etc.) 
  • Versicherungen im Bereich der Mobilität
    • Autonomes Fahren in der Zukunft – Notwendigkeit der Versicherung noch vorhanden? 
    • Welche Versicherung greift im Schadensfall? (ÖPNV, …) 
  • Tageszeit als Faktor der Mobilitätsentscheidung (Dunkelheit) 
  • Sicherheitsgefühl, Wohlbefinden, etc. auf Wegen als Entscheidungsfaktoren 
  • Kritisch: Sollten manche Formen der Mobilität verboten werden?
    • Elektroroller: kein Führerschein nötig – zu unsicher, nicht barrierefrei, nur für 1 Person,  
  • Erlebte Verkehrsprobleme: Busverkehr für Schulkinder (Fehlende Zuverlässigkeit der Fahrpläne, Verkehrssicherheit, Verkehrserziehung, Entschleunigung des Verkehrs an Bushaltestellen) 
  • Beobachtung: fortschreitende Diversifizierung der Verkehrsteilnehmer (immer mehr verschiedene Verkehrsmittel) 
  • schlechtes Straßennetz für Radfahrer 
  • Erreichen von wichtigen Einrichtungen ohne ein Auto zu besitzen / wenn man selbst eine Einschränkung hat (Barrierefreiheit der Mobilitätsangebote) 
  • Einkauf ohne Auto – Angewiesen-Sein auf ein Auto 
  • Mangelhaft ausgebauter/ unzuverlässiger Busverkehr für Schulkinder  
  • Sicherheit gefährdet durch unsichere (v.a. alte) Autofahrer, die aber selbst auf das Auto angewiesen sind
  • Zu wenig ÖPNV-Anbindungspunkte 
  • Verbindung Bahnhof-Innenstadt 

Lösungsansatz Nr. 1 – Sicheres und optimiertes Radfahren

  • Kleine Markierungen, die Radwege markieren und begrenzen 
  • Sensoren, die einen optimalen Radweg (bzgl. Verkehrsaufkommen, roten Ampeln, Zeit, etc) vorschlagen 
  • Leuchtsymbole auf dem Boden weisen den Weg 

  

Lösungsansatz Nr. 2 – Angenehmer Zeitvertreib an Bushaltestellen

  • Digitale und interaktive Wand an Bushaltestellen für Businfos, Spiele, Filme, Kunst, Infos, Datingapp
  • Beleuchtung der Bushaltestelle passt sich der Situation an  
  • Strom über Sportgerät neben der Bushaltestelle 

  

Lösungsansatz Nr. 3 – On-demand-Minibus

  • Fährt oft über die Dörfer und bringt Senioren zum Arzt, etc.
  • Kostenlos, finanziert über Städte, Krankenkassen, etc.  

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