Innenstadtprozess Stadthagen

Workshop 4 - Integration

16.11.2021, Barut Grill Imbiss

Impuls: Sunita Schwarz & Oliver Theiß

Moderation: Gunnar Spellmeyer

 

  • Stadthagen als Stadt der vielen Nationen/Gruppierungen & Vielfalt 
  • Vielfalt in großer Anzahl unterscheidet Stadthagen von anderen Orten mit Vielfalt 
  • Was bedeutet Integration für die Stadt Stadthagen? 
    • Probleme müssen gelöst werden und es muss Gemeinschaft geschaffen werden  
  • Integration = Netzwerken unter Nationalitäten, Gemeinden, etc.  
    • Es soll eine Struktur entstehen, in der man sich untereinander kennt, unterstützt, zusammenarbeitet und auch Probleme löst 
    • Ziel = großes Netz der Integration bis in jede Ecke der Stadt und seiner Bewohner 
  • Viele Sprachen werden gesprochen = Barriere, aber auch Sprachkompetenz 
  • Stadthagen ist global, vernetzt, international und vielfältig 
  • Integration als Wort, dass die Tür zur Vielfalt öffnet 
  • Das Wort „Vielfalt“ o.ä. könnte künftig das Wort „Integration“ ersetzen 
  • Wie schafft man es, wenn Ressourcen begrenzter werden, die Stadt und die Lebensräume sinnvoll zu nutzen? 
  • 31% Zuwanderungsanteil – 132 Nationen – Stadthagen als global City sehen 
  • Wie nutzt man den wirtschaftlichen Markt, der durch Integration entsteht? 
  • Bedürfnis: Kultursensible Fürsorge 
  • Integration heißt Zusammenleben und nicht über Menschen sprechen, sondern mit Ihnen! 
  • StadtmultiplikatorInnen werden mittlerweile schon eingesetzt 
  • Ist Integration nur positiv zu sehen? / Wo liegen die Probleme? 
  • Problem hinsichtlich der (Sprach-)Vielfalt: Befremdlichkeiten durch das Andere, evtl. auch durch die Intonationen der Sprachen – eventuell aggressiver Klang  
  • Auftreten anderer Nationen kann als „machthaberisch“ o.ä. wahrgenommen werden – Irritation 
  • Auch unterschiedliche zugewanderte Gruppen haben Konflikte untereinander – es braucht nicht nur ein Miteinander mit zugewanderten Gruppen, sondern auch ein Miteinander unter verschiedenen Gruppen 
  • Zugewanderte müssen nicht nur mit der deutschen Kultur zurecht kommen, sondern sich auf viele verschiedene Kulturen einstellen, die hier auch zugewandert sind 
  • Es treten Identitätsprobleme bei allen Gruppen durch die Durchmischung auf (durch Sprache, Körpersprache, …) 
  • Es braucht eine Willkommenskultur, um Integration zugewanderter Gruppen zu fördern 
  • Nicht nur die Zugewanderten müssen sich anpassen, interessieren und engagieren, auch die Einheimischen sollten es tun 
  • Integration und Miteinander braucht gemeinsames Erlebnis 

Bedürfnis: Teilhabe 

    • Hindernis: Sprache, Qualität der Sprachkurse, Kontakt zu Muttersprachlern fehlt und ist schwer aufzunehmen 
    • Impuls: spielerisches Erlernen einer Sprache durch soziale Kontakte 
    • Problem: Frustration der Nicht-Muttersprachler ob der Hürden, die allein schwer zu überwinden sind – Strukturen werden gebraucht, um  
    • Sprache ist die Grundlage der Kultur  
  • Es gibt zu wenig Sprachkursangebot für Interessierte, während auch die Hürden den Asylstatus extrem hoch sind  
  • Stadthagen sollte als vielfältig und bunt wahrgenommen werden, dem gegenüber steht, dass Stadthagen eher negativ wahrgenommen und kommentiert wird, v.a. auch durch negative Berichterstattung 
  • Zugewanderte wünschen sich eine Anerkennung der eigenen Kenntnisse/Fähigkeiten, dem gegenüber stehen oft Systemeinrichtungen, wie z.B. das Jobcenter – Sprache als Barriere für Erfahrung/Qualifikation 
  • Alternatives Sprachkursangebot an der VHS – ehrenamtlich – ohne Zertifikation, lediglich zum praktischen Erlernen der Sprache
  • Integrationsfilm – auf verschiedenen Medien geteilt (Soziale Medien, House of Ressources, Kino, …) 
  • „House of Ressources“ in der Innenstadt – Leerstand füllen – Raum für Menschen, die Ihre Kultur vermitteln wollen (unterschiedlichste Angebote möglich) – Wert der Interkultur wird hervorgehoben – Menschen werden gestärkt – Förderberatungen etc. auch dort angebunden 

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